Erster Galileo Navi Satellit

Geschrieben am 21. October 2011 um 06:57 von Lars Heine

Der erste Satellit für die teuerste Navi-Lösung mit dem Namen „Koste es was es soll Navi“ soll am Freitag nun endlich in die Umlaufbahn gebracht werden. Nachdem es schon etliche Verzögerungen und Verschiebungen gab, soll es jetzt endlich in Kourou in Französisch-Guayana losgehen. Es startet dazu eine russische Trägerrakete und bringt den schon viel umstrittenen Satelliten des Galileo Navi Systems ins All.

An Bord dieser von außen aussehenden einfachen Schlosserkiste, befinden sich zwei Uhren von einem Schweizer Hersteller für Weltraumuhren. Diese Uhren laufen typisch wie ein schweizerisches Uhrwerk. Sie sollen laut Angabe maximal 1 Sekunde in 3 Millionen Jahren vor-oder nachgehen. Wofür werden diese Uhren überhaupt auf solch einen Satelliten benötigt? Sie stellen das technische Herz dar und sind zur Standortbestimmung des Satelliten unerlässlich.

Dieser Galileo Navi Satellit soll der Anfang für ein ganzes Netzwerk von Satelliten sein, welches  im Laufe der folgenden Jahre komplettiert werden soll.  Das System soll die europäische Antwort auf die anderen Navigationssysteme sein. Ab dem Jahr 2014 sollen zunächst folgende 3 Dienste angeboten werden.

  • Ein kostenloser Dienst, der ein metergenaues navigieren ermöglicht und Grundstücke aus der Luft ebenfalls auf den Meter genau vermessen werden können.
  • Ein kostenpflichtiger Dienst mit noch mehr Genauigkeit
  • Ein Dienst für sicherheitskritische Anwendungen (für Signalanlagen der bahn zum Beispiel)

Hauptsächlich soll dieses System aber ein abnabeln von den bisher genutzten Systemen der USA und China ermöglichen. Probleme aber ergeben sich mit China, die die gleichen Funkfrequenzen nutzen. Doch die Chinesen stellen sich stur, denn ihre Systeme waren ja vor Galileo im All. Dadurch wird ich bestimmt der komplette Start weiterhin verzögern. Die Kosten explodieren dadurch natürlich immer weiter. Man spricht bereits von 1 Milliarde pro Jahr. Die Startkosten kletterten alleine fast auf das doppelte, nämlich auf rund 5 Milliarden Euro. Das schlimme daran ist, das fast keiner mehr daran glaubt, das sich Galileo selbst tragen könnte.

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