Mobiles Navi oder Festeinbau

Geschrieben am 19. November 2011 um 15:28 von Thomas Hillger

Diese Frage dürften sich schon viele Autofahrer und Technikbegeisterte stellen. Leider geht es bei den mobilen Navis nie ohne zusätzliche Kabel kreuz und quer über das Armaturenbrett. Aber wer mehrere hundert Euro sparen kann und will muß mit dieser etwas unschönen Ansicht leben. Ohne Kabel würde es nur bei einen entsprechend lang haltenden Akku abgehen, aber dann würde der Preisunterschied für das Mobile Navi nicht mehr so groß ausfallen.

Wo liegen sonst noch die Unterschiede?

Die Display Größe unterscheidet sich kaum zwischen Mobil und Festeinbau. Der Ort für die Unterbringung ist bei den Festeingebauten besser gelöst. Diese hat man immer in Reichweite zum bedienen entweder über das Touchscreen oder über die unterschiedlichsten Fernbedienungssysteme der  verschiedensten Auto Typen. Fernbedienungen für mobile Navis gibt es übrigens auch schon. Ein Beispiel sei hier nur genannt, das Becker Professional 43 Control. Ebenfalls besser und deutlicher sind die Sprachanweisungen zu verstehen, denn die festverbauten Geräte geben die Sprachanweisungen über die Autolautsprecher wider, das ist eindeutig besser verständlich. Bei den Kartenupdates dagegen hat meines Erachtens klar das mobile  Gerät die Nase vorn. Bei den verschiedenen Anbietern kann man relativ kostengünstig jedes ¼ Jahr seine Karten updaten. Bei den Festeingebauten braucht man in der Regel immer eine neue Navigations DVD, und die bekommt man in der Regel kaum unter 100 €. Auch sind die Updates der mobilen innovativer und man kann auch selbst zusätzliche Dinge wie zum Beispiel eine Blitzerwarnung in das mobile Navi einspielen. Bei den Navigationsleistungen der beiden verschiedenen Systeme gibt es kaum Unterschiede. Beide rechnen die gewünschte Strecke in ähnlichen Zeiten aus.

Unterschiede bei den Zusatz Funktionen

TV Empfang am mobilen NaviIn Bezug auf die verschiedenen Anschluss Möglichkeiten ist das mobile Navi wieder Sieger. Hier lassen sich relativ problemlos über Bluetooth fast alle Telefone verbinden. Dabei wird sogar das Telefonbuch und andere Gerätespezifikationen mit übernommen. Auch kann man schnell einmal seine Urlaubsbilder über die integrierten Player anschauen, selbst ein Fernsehempfang ist relativ einfach zu integrieren. Sehr große Unterschiede machen sich bei den Verkehrsmeldungen deutlich. Fast alle festeingebauten Navis vertrauen immer noch nur auf das TMC. Dieses ist aber schon etwas in die Jahre gekommen und die mobilen Geräte können über die verschiedensten Live Dienste wesentlich schneller und effizienter auf die aktuelle Verkehrslage reagieren und dem Nutzer damit bessere und vor allem schnellere Ausweichstrecken anbieten.

Preisunterschiede

Nun sollte man ja nicht Kartoffeln mit Diamanten vergleichen. Wenn man sich ein innovatives und gut funktionierendes Navigationsgerät bei VW mit zu seinem Fahrzeug bestellt so ist man mit dem einfachsten Navi bei einem Preis von ca.600 €. Ein vergleichbares mobiles Navigationsgerät ist für 150 € zu haben.

Fazit: 

Wer sein Kraftfahrzeug vom Werk mit Navigationsgerät ausrüsten lässt, der möchte in der Regel eine „saubere“ Lösung, wo sich der Nutzer wenig Sorgen um etwaige Updates machen muss. Man bekommt aber fast immer ein vielfach teureres und veraltetes Navigationsgerät. Mein Entschluss steht jedenfalls fest, mein nächstes Auto hat kein festverbautes Navi mehr.

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